• Deutsch (DE-CH-AT)
  • English (United Kingdom)
  • French (Fr)
Icon HotlineHotline: +49 6042 96370    Icon Text Ansicht: vergrößern | standard
  • JoomlaWorks Simple Image Rotator

Einweihungsfest des 50er-Jahre-Museums toller Erfolg

Rauschende Party mit herrlichen Oldtimern, fetziger Musik auf hohem Niveau und Bratwurst, die nach einem historischen Rezept hergestellt wird

Kreis-Anzeiger, 14. 09. 2010 Oliver Potengowski

Mit einem rauschenden Fest feierte das 50er-Jahre-Museum am Wochenende gemeinsam mit mehreren Tausend Gästen die Einweihung seines Erweiterungsbaus. Allein rund 2500 Besucher wurden in den Räumen des Museums gezählt. Dass es zeitweise an der Kasse einen Rückstau bis auf die Straße gab, machte die Grenzen des bisherigen Konzepts und die Notwendigkeit des Ausbaus deutlich.

In den Ausstellungsräumen war die Lage aber trotz des Besucheranstroms entspannt. Hatte man die Engstelle an der Kasse überwunden, konnte man in Ruhe die zahlreichen Exponate genießen. Eine gewisse Enge ist allerdings dem Thema des Museums und der Authentizität geschuldet. Denn schließlich war in der Nachkriegszeit die Raumnot noch allgegenwärtig. Besonders der neu eingebaute Tante-Emma-Laden begeisterte die Besucher und rief auch bei vielen Jüngeren, die die 50er-Jahre nicht mehr selbst erlebt haben, noch Jugenderinnerungen wach.

Doch auch Besucher, die nicht das Museum selbst besichtigten, konnten sich in die 50er-Jahre zurückversetzen lassen. Der Trägerverein des Museums hatte mit verschiedenen Partnern ein üppiges Programm organisiert.

Schon weit vor dem eigentlichen Festgelände, am Marktplatz und auf dem Damm, waren in der Altstadt klassische Fahrzeuge geparkt. Darunter fanden sich auch echte Raritäten wie ein Porsche 550 Spyder. Der Wagen kam durch den tödlichen Unfall von James Dean zu legendärem Ruf.

Neben den Traumautos der 50er, wie Mercedes 190 SL und Borgward Isabella, war auch automobile Hausmannskost zu sehen. Gleich zwei Lloyd LP 600 und eine Heinkel Kabine zeigten auf, womit sich selbst Besserverdienende anfangs zu begnügen hatten.

Eine Reihe am Marktplatz geparkter amerikanischer Straßenkreuzer, darunter ebenfalls echte Raritäten, konnte den Besucher zurückversetzen in die Zeit, als die wohlhabenden amerikanischen Soldaten durch Büdingen flanierten. Die Altstadt abwärts waren Mittelklassewagen am Straßenrand geparkt, als seien die Besitzer nur mal eben zum Einkaufen ausgestiegen.Wenn auch einige Autos nicht aus den 50ern, sondern zum Teil aus den 60er und 70er Jahren stammten, minderte dies die Veranstaltung keineswegs.

Auf dem Marktplatz und in der Heuson-Anlage wurde an Flohmarktständen eine nahezu unüberschaubare Fülle von Sammelobjekten der 50er-Jahre angeboten. Die Auswahl reichte von Kleidern über Hüte, Geschirr, Spielzeug bis zu Werbematerial und Original-Verpackungen für Seife und Hygiene-Artikel. Auf hohem Niveau wurden die Besucher des Festes durch gleich mehrere Musikgruppen und acht Paare des Tanzsportclubs Aschaffenburg unterhalten. Diese zeigten sehr gekonnt und teilweise schon artistisch Boogie-Woogie. Eine bekannte Größe ist Let´s Fats, die sich der Musik der 50er-Jahre, insbesondere Fats Domino, verschrieben haben. Sehr professionell versorgten die Mitglieder des Metzgermuseums die Besucher unter anderem mit der begehrten Bratwurst, die das Museum nach einem historischen Rezept herstellt.

JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval
Newsletter

Büdinger Tourismus und Marketing GmbH | Marktplatz 9 | 63654 Büdingen | Email: info@buedingen-touristik.de | Tel.: 06042 /96370
Öffnungszeiten: Mo - Fr : 10 Uhr bis 17 Uhr | Sa, So & Feiertags 11 Uhr bis 16 Uhr