• Deutsch (DE-CH-AT)
  • English (United Kingdom)
  • French (Fr)
Icon HotlineHotline: +49 6042 96370    Icon Text Ansicht: vergrößern | standard
  • Büdinger Tourismus und Marketing GmbH

Büdinger Stadtgeschichte

Vielschichtig, wie die Jahrsringe eines Baumes, umgeben über Jahrhunderte gewachsene Bauwerke den Kern des altdeutschen Städtchens Büdingen. Treffend lautete sein Wahlspruch: „Hier lebt Geschichte“. Denn die Wetterau-Gemeinde präsentiert ihr kulturelles Erbe nicht nur authentisch anhand vieler gut erhaltener Gebäude und Festungsmauern. Die Vergangenheit veranschaulichen zudem unterhaltsame Erlebnis- und Stadtführungen.

Büdingens zählt heute zu den am besten erhaltenen historischen Stadtbildern Deutschlands. Nach einem Besuch im Mai 1952 adelte es Albert Einstein mit den Worten: „Ein Stück Mittelalter, gezeigt von seiner attraktivsten Seite.“ Herz der Gemeinde ist die im 12. Jahrhundert zwischen zwei Armen des Seemenbachs angelegte Wasserburg der Herren von Büdingen. Ihre Nachfolger waren seit 1258 die Grafen von Ysenburg, die bis heute, nun in der 23. Generation, die einstige Residenz bewohnen. Alle Stilepochen, von der Romanik bis zum Barock, sind an dem dreizehnseitigen Bau abzulesen. Im Schlossmuseum gibt die Originalausstattung einen guten Einblick in die höfische Kultur aus fünf Jahrhunderten. Unter uralten Trauerweiden lädt der Schlosspark zum Verweilen ein. Gelegentliches Gequake erinnert an das inoffizielle Wappentier Büdingens, den Frosch. Seit jeher liebten die „Beuringer Frääsch“, wie es mundartlich heißt, die feuchten Niederungen. Mit einer alljährlichen „Froschparade“ im Frühjahr und künstlerischen Froschfiguren die Hausfassaden huldigt die Bevölkerung ihrem Glücksbringer.

Im Schutze der Büdinger Burg siedelten sich Waldleute, Handwerker und vor allem Burgmannen mit ihren Knechten an. Allmählich erwuchs ein kleines Gemeinwesen, das dank mehrerer Privilegien seit dem 14. Jahrhundert zu einem ansehnlichen Ort erblühte: 1330 erhielt er Marktrecht, 1353 den „Freiheitsbrief“. Im Gegenzug hatten die Bewohner eine schützende Mauer zu bauen und zu unterhalten. Doch bald fanden Zuziehende keinen Platz mehr und mussten davor in der „Neustadt“ ihre Häuser errichten. Beide, Alt- und Neustadt, ließ Graf Ludwig II. zwischen 1480 und 1510 mit einem mächtigen Befestigungsring umschließen. Dessen 22 Türme, Halbschalen und der (trockengelegte) Wassergraben sind fast vollständig erhalten und können auf ganzer Länge abgegangen werden. Am beeindruckendsten ist das sogenannte Bollwerk mit seinen vier Meter dicken Mauern sowie das kunstvoll gezierte, als Doppeltor angelegte Unter- oder Jerusalemer Tor am Westzugang der Stadt. Die Sandsteintürme beherbergen heute das Sandrosenmuseum, eine einzigartige Sammlung rosenartig kristallisierter Steine aus der Wetterau.



JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval
Aktuelle Veranstaltungen
Banner

Banner

Banner

Information teilen

Büdinger Tourismus und Marketing GmbH | Marktplatz 9 | 63654 Büdingen | Email: info@buedingen-touristik.de | Tel.: 06042 /96370
Öffnungszeiten: Mo - Fr : 10 Uhr bis 17 Uhr | Sa, So & Feiertags 11 Uhr bis 16 Uhr