• Deutsch (DE-CH-AT)
  • English (United Kingdom)
  • French (Fr)
Icon HotlineHotline: +49 6042 96370    Icon Text Ansicht: vergrößern | standard
  • Das Themenjahr 2012 im Überblick

News zum Themenjahr 2012

Wanderung auf den Spuren Zinzendorfs

Am 1. Mai 2012 lädt die Tourist-Information Büdingen zur Wanderung zwischen Herrnhaag und der Ronneburg ein. Die acht Kilometer lange Tour beginnt unter Führung von Gästeführer Eberhard Gömmer um 10 Uhr an der Kirche auf dem Herrnhaag. Die Wanderer erfahren viel über die Aufnahme von Glaubensflüchtlingen im Büdinger Land, das Toleranzedikt von 1712 und die Gründung des Herrnhaag. Über Vonhausen führt der Weg durch den Wald zur Ronneburg, wo von 1712 an „Separatisten“, also Anhänger verschiedenen Glaubensgemeinschaften, untergebracht waren. Von der Ronneburg geht es durch Wald und Tal bis zum Büdinger Stadtteil Diebach hinauf zum Herrnhaag. Die Siedlung der Herrnhuter Brüdergemeinde wurde 1738 unter Graf Zinzendorf gegründet, hier siedelten sich bis 1750 über 1000 Menschen an. Auf dem Herrnhaag ist am 01. Mai Tag der offenen Tür mit Führungen und Trödel- und Büchermarkt, auch ein Imbiss kann hier eingenommen werden.

 

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760)

Zinzendorf gehört zu den bekanntesten und originellsten Persönlichkeiten des Pietismus im 18. Jahrhundert. Auf seinem Gut Berthelsdorf in der Oberlausitz nahm er 1722 Glaubensflüchtlinge aus Mähren auf, Nachkommen der alten böhmisch-mährischen Brüder-Unität, die im habsburgischen Reich ständigen Verfolgungen ausgesetzt waren.
   

Einladung zur Ausstellungseröffnung „Das Toleranzpatent von 1712 – Glaubensfreiheit und Handwerkskunst“ im Büdinger Heuson-Museum am 29.3.2012 um 18 Uhr

Vor 300 Jahren, am 29. März 1712, erließ Graf Ernst Casimir zu Ysenburg unter der programmatischen Titelzeile „Privilegia und Freyheiten“ eine Einladung an alle, „welche sich in der Stadt und Vor-Stadt Büdingen häuslich niederlassen und bauen wollen“. Das im Druck weit verbreitete „Toleranzpatent“ begründete den Ruf der Büdinger Grafschaft als einer „Freistatt des Glaubens“. Es bildet, zusammen mit seinem heute noch sichtbaren Ergebnis, dem Bau der Büdinger Vorstadt, den Anlass für das Gedenken in diesem Jahr und damit auch für die aktuelle Ausstellung in der Markt- und Kaufhalle des Büdinger Heuson-Museums.

 

Neue Erlebnisführung "Auf nach Büdingen! Wie das Jerusalemer Tor zu seinem Namen kam."

Vormerken: Premiere am 01. April 2012, um 15.30 Uhr

Die Erlebnisführung zum Jubiläumsjahr des Toleranzediktes von 1712. 60 Jahre nach dem 30jährigen Krieg liegen immer noch große Teile der Grafschaft brach.

Graf Ernst Casimir versucht die wirtschaftliche Lage zu verbessern, indem er Fachkräfte anwirbt. In einer Notlage des Landes waren umstrittene Mittel nötig, das Kapital und die Einwohnerzahl zu erhöhen. Er bietet Privilegien und die freie Ausübung des Glaubens an, wofür er vom Reichskammergericht angeklagt wird. Aber auch die alteingesessenen Bürger wehren sich.

   
JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval

Büdinger Tourismus und Marketing GmbH | Marktplatz 9 | 63654 Büdingen | Email: info@buedingen-touristik.de | Tel.: 06042 /96370
Öffnungszeiten: Mo - Fr : 10 Uhr bis 17 Uhr / Sa & So : 10 Uhr bis 16 Uhr